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Wer kennt diesen Hai? Ich meine jetzt nicht den Vornamen!!!
Okay, nennen wir ihn mal Kati den Katzenhai. Es kamen keine anderen Vorschläge und aufgrund der doch überschaubaren Länge von ca. 80-100cm war's wohl weder ein weißer Hai, noch ein Blauer Hai...Er schwamm direkt am Hotel vor dem Strand vor sich hin auf der Suche nach Krebsen Muscheln und Schnorchlern. Ich hoffe, er ist auch ohne uns satt geworden...

Deepavali bedeutet soviel wie "Strahl des Lichtes" - was genau an diesem Tag gefeiert wird, wissen wohl nur die Inder ...
Die einen feiern die Hochzeit von Lakshmi mit Lord Vishnu, andere verehren die Göttin Kali, weiterhin heisst es, dass an diesem Tag der Sieg von Lord Rama über Ravana gefeiert wird.
Ausserdem tötete Sri Krishna den Dämon Narakasura.
Auf jeden Fall wird allen alles vergeben, die Leute sind an diesem Tag besonders freundlich und nett - das Leben ist schön 
Wir haben an diesem Abend einen kleinen Exkurs nach Little India unternommen, um das "Fest des Lichtes" live zu erleben und um die schönen Girlanden mal bei Nacht zu sehen. Denn geschmückt waren die Strassen schon seit ein paar
Wochen.
Der Abend ist sehr wichtig für das Fest, denn dann werden viele Kerzen angezündet und alle Lampen angemacht - als Symbol für den Sieg des Lichtes über die ewige Dunkelheit.
Eine gute Gelegenheit ausserdem, um auch mal im Tempel ein bisschen zu fotografieren. Es war teilweise so voll - auch mit Touristen, dass es nicht allzusehr auffiel.
Unsere Nachbarin kommt ursprünglich aus Indien und so wurde auch unser Hausflur feierlich geschmückt.
Ihre Mutter hat den halben Nachmittag schweisstreibend damit zugebracht, diese netten Muster mit ganz feinem Pulver - original aus Indien, wie sie uns versicherte - auf den Boden zu zeichnen.
So, und ganz zum Schluss:
Na, an wen erinnert Euch der Strassentiger auf dem Bild rechts???
Ist uns in Little India über den Weg gelaufen und als er sich so in Position legte, konnten wir unseren Augen kaum trauen. Jeder hat einen Doppelgänger ...
Wir sind wieder zurück ... seit einigen Tagen schon, doch nun sind auch endlich alle Fotos entwickelt und wir können Euch herrliche Bilder von ... DEN MALEDIVEN ... zeigen!! Quasi bei St. Peter Ording gleich um die Ecke ...
Ja, Ihr lest richtig, "entwickelt" - haben wir doch tatsächlich so altertümlich, mit Film und Papier, rumgeknipst. Aber die Bilder sind teilweise schöner, farbintensiver geworden als mit der Digicam. Seht ihr den Unterschied??:

Ach so, wo genau waren wir, wollt Ihr vielleicht noch wissen? Also, geflittert wurde auf Kurumba, einer kleinen Insel (12 Hektar) im nördlichen Male-Atoll.
In nur 15 Minuten war man vom Flughafen Male mit dem Speedboot dort. Naja, oft haben wir auch die Flugzeuge gehört ... und gesehen, wie sie gelandet sind.
Apropos Flugzeug, unsere langersehnte Hochzeitsreise fing schon gleich "herrlich" an. Gab man uns doch glatt voneinander getrennte Sitzplätze für den Hinflug. So sassen wir zwar beide am Gang ... aber nicht nebeneinander!! Das fanden wir beide natürlich nicht sehr witzig, regten uns fürchterlich auf
und nachdem Guido den Chefsteward ranzitiert hatte .... sassen wir auf einmal in der Business-Class und hatten einen rundum perfekt-luxuriösen Flug 
So, nun ein paar Infos zu Kurumba ... falls jemand von Euch auch mal dorthin möchte:
Das Kurumba Village Resort ist die älteste Ferienanlage auf den Malediven (gebaut 1972, komplett renoviert 2004) und liegt nicht weit weg vom Flughafen (in Sichtweite).
Nahezu jeder Zentimeter auf dieser Insel wird genutzt, sei es für die sportliche Unterhaltung (Swimmingpool, Tennisplätze, Wassersportcenter, Fitnessclub), das leibliche Wohl (Restaurants und Spa-Center) und natürlich nicht zu vergessen, die Bungalows. Diese sind wirklich dicht an dicht gebaut - so dass jedes paradiesische Flair verloren geht *leider*.
Untergebracht waren wir zwei Honeymooner in einem Deluxe-Bungalow. Eine feine Sache: 75m² schickes Wohnen, Bad mit Dusche und Badewanne, zwei Waschbecken und einer romantischen Aussen-Dusche; ein kleiner Flur mit dem üblichen Kleiderschrank +Safe, Minibar, Spiegel und Anrichte und zu guter letzt ein großer Schlaf- und Wohnbereich mit King-Size Himmelbett, Tagesbett, Sessel und TV. Ausserdem gehörten zwei (Plastik-)Liegestühle dazu, eine Terrasse mit noch einem Tagesbett und zwei Stühle+ Tischchen (die dann aber in HOLZ).

So lässt es sich leben - auch in der Regenzeit, deren Ausläufer wir leider jeden zweiten Tag kräftig zu spüren bekamen.
Nichts desto trotz hatten wir aber auch genug Sonne, um faul auf den Liegen am Meer zu liegen, Bücher zu verschlingen und einfach die Seele baumeln lassen!
- So gut das halt geht, wenn man so merkwürdige Nachbarn hat, die der Meinung sind, ihre Liegen DIREKT neben unsere unter die Palme zu stellen!!! Als ob es auf der Insel nur eine Palme gäbe, die Schatten spendet ... aber wir haben das tapfer ausgelegen und auch gewonnen
-
Ach, und natürlich nicht zu vergessen (wenn einem die Nachbarn zu sehr auf den Keks gingen): Schnorcheln!!!
Auch wenn die Insel so nahe an Malé und seinem Hafen liegt, das Wasser ist super klar und es tummeln sich
Unmegen von Fischen dort rum. U.a. auch kleine Haie oder Schwarzflecken Stachelrochen. Tja, und ehe man sich versieht, ist das Atoll zu Ende und man schnorchelt über einem tiefschwarzen Abgrund ... gruselig!!
To be continued ...
stay tuned...more pictures come lah!
Ihr könnt ja mal raten, wohin es uns verschlagen hat ....
Little India, ein weiterer Stadtteil von Singapur, trägt seinen Namen wahrlich zu recht! Man kommt sich vor wie in Indien (wobei ich ja nur Sri Lanka kenne ...).Aber ganz andere Gerüche und Geräusche als z.B. in Chinatown. Zur Zeit bereitet sich die indische Bevölkerung auf ihren höchsten Feiertag "Deepavali" vor (dieses Jahr am 1.November). Little India wird während dieser Zeit geschmückt und hell beleuchtet, denn die Hindus feiern Krischnas Sieg über Narakasura, den Triumph des Guten über das Böse, des Lichts über die Dunkelheit.
So sind Julie und ich heute fast vier Stunden
durch Little India gewandert und haben die "Tour de Temples" gemacht. Tempel gibt es nämlich in Little India einige zu sehen.
Zunächst ging es zum "Sri Veeramakaliamman Temple". Gebaut 1855, ist dieser Hindu- Tempel Kali, der Gemahlin Shiva's, gewidmet. Er soll einer der ersten Tempel in Singapur sein, der ihr zu Ehren gebaut wurde. Veeramakaliamman bedeutet übrigens: "Kali die Mutige". Der Tempel zeigt die Göttin mit vielen Armen und Beinen; in jedem hält sie eine Waffe. Kali ist ein Symbol der Macht und verkörpert den Kampf gegen das Böse.
Weiter ging es zum nächsten Tempel, dem "Sri Srinivasa Perumal Temple". Dieser Hindu-Tempel ist dem Gott Vishnu, auch Perumal genannt, geweiht. Es ist einer der wichtigsten Tempel in Singapur, hier beginnt jährlich das Thaipusam-Fest (im Januar/Februar). Der 20m hohe Eingangsturm (Gopuram) hat sechs Stufen mit Skulpturen.
Als wir eine halbe Stunde später an dem Tempel nochmal vorbeigingen, sass dort ein Mann, der genüsslich "irgendein" Kraut rauchte
Auch diese Gerüche findet man in Little India ...
Der dritte Tempel, der buddhistische "Sakya Muni Buddha
Gaya" hatte leider just 5 Minuten vor unserem Eintreffen geschlossen. Von aussen ist er nicht unbedingt schön anzusehen, daher erspare ich mir das Foto hier. Ebenso ist der "Leon San See Temple" (ebenfalls buddhistisch) bei weitem nicht so schön wie der letzte Tempel, den wir uns angeguckt haben: der "Sri Vadapathira Kalimman Temple", gewidmet der Gottheit Kaliamman. Dieser Tempel ist einzigartig farbenfroh, daneben sehen die anderen Tempel ganz blass aus. Interessanterweise findet sich ausgerechnet dieser Tempel nicht in u
nserem - ansonsten sehr guten - DK-Reiseführer!! Also liebe Leute von Dorling Kindersley, sollte ihr dies lesen: Hier besteht noch Verbesserungsbedarf!!!
Leider konnte ich nicht genau herausfinden, wer oder was das auf dem letzten Bild ist, aber ich finde, als abschließendes Tempelhighlight muss es noch gezeigt werden.
Götter können grausam sein!!!
Na, und wo wir schon mal in Little India waren, gehört eines zu einem solchen Besuch natürlich auch dazu: ein Henna Tattoo!! In den Strassen sitzen alle paar Meter Frauen, die einem für ein paar Dollar die tollsten Tattoos zaubern. Julie und ich haben uns jeweils für ein kleines Bildchen auf den Unterarm entschieden. Mal sehen, wie lange es hält ...

